© Dittrich Weissflog

Leubnitz

Mühlen und Wege im Vogtland

Das Vogtländische Mühlenviertel rund um Leubnitz ist ein echtes Landschaftswunderland: Sanfte, fließend ineinander übergehende Bergkuppen, herrliche Panoramablicke, romantische Waldpfade, kleine Bäche in verträumten Tälern, dazu schmucke Orte mit Mühlen und Schlössern. Ein ruhiger Flecken Erde, der die Entdeckung lohnt.

„Psst: Wir haben im Leubnitzer Schloss sogar eine Piepshow! Mittels Kamera können Sie Vögel beim Brüten beobachten. Besuchen Sie uns einfach, jede Etage ist ein Erlebnis.”
Heike Löffler, Fremdenverkehrsverein Rosenbach/ Vogtland e.V.

Dies ist die Ergebnisliste im Vollbildkartenmodus

Eine Anleitung zum Modul findet sich in unserer Wissensdatenbank: https://help.destination.one/portal/de/kb/articles/destination-pages-vollbildkarte

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Die Kuppenlandschaft mit dichten Wäldern und weiten Wiesen ist typisch für die Region bildet den Rahmen des »Vogtländischen Mühlenviertels« im Südwesten Sachsens. Rund um das Dorf Leubnitz und seinen Nachbarorten Syrau, Pausa, Mühltroff und Mehltheuer befanden sich einst zahlreiche Wasser- und Windmühlen, die das Müllerhandwerk zu einer bedeutenden Zunft der Region werden ließen. Heute sind noch einige Mühlen erhalten, zum Großteil gastronomisch genutzt werden.  

In Leubnitz selbst ist das Schloss besonders sehenswert. Der 1794 errichtete Prachtbau ist gesäumt von einem großflächigen Landschaftspark und präsentiert im Inneren eine Dauerausstellung zum Thema »Natur und Jagd« - hier erfahrt ihr alles über die waldreiche Natur des Vogtlands.

5 Tipps für Leubnitz

Das dürft ihr auf keinen Fall verpassen

In einem Saal in Schloss Leubnitz stehen weiße Stühle in Reihen. Es sieht aus wie ein Trauzimmer. © Andreas Krone
Leubnitz Schloss

Schloss Leubnitz wurde ursprünglich zum Wohnen und für die Jagd erbaut: Heute finden hier regelmäßig die "Lubnitzer Konzerte" statt, die der Tradion des frühklassizistischen Schlosses folgen. Außerdem sehenswert: die Natur- & Jagdausstellung.

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Zwei Radfahrer fahren an der weiß gestrichenen Teichmühle vorbei. © Rainer Weisflog
Vogtland Teichmühle

Auf dem "Müllerburschenweg" könnt ihr die Gegend erkunden: Nach dem Start am Schloss Leubnitz geht es durch die reizvolle Kuppenlandschaft im Zentrum des Vogtlandes zu den heute noch erhaltenen Mühlen. Am Wegesrand wartet das ein oder andere "Wunder" auf euch, wie etwa das kleinste Musikinstrumentenmuseum der Welt. Der Weg hat eine Länge von 53,5 Kilometern, ihr könnt ihn abschnittsweise radeln oder wandern. Unser Tipp: Besonders unterhaltsam ist die Begleitung durch den "Müllerburschen" und Gästeführer Ralf Schiller.

Sylvia Schellenberg hat mit ihrer kleinen Manufaktur „pufferfreunde“ die Bambes, die traditionellen Kartoffelpuffer des Vogtlandes, neu erfunden. Mit Spinat, Pilzen oder Kürbis, pur oder scharf, sind sie eine wahre Freude für den Gaumen. Das Schöne dabei: Es gibt den Pufferteig küchenfertig im Hofladen oder im Online-Shop. Wer vorher kosten möchte, kann sich auf dem Europäischen Bauernmarkt in Plauen durch die Bambes-Kreationen futtern.

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Ein Junge und seine Eltern sind an einem Fluss bei Leubntz. Der Junge hält einen Stock in das Wasser. © Rainer Weisflog
Leubnitz Mühltal

Heute geht es auf Wanderung über den Drachenrundweg. Start und Ziel ist die spektakuläre Drachenhöhle im benachbarten Syrau. Von dort aus geht es zur einzigen Windmühle des Vogtlands und anschließend weiter über Klein Amerika nach Mehltheuer. Durch den wunderschönen Mehltheurer Forst geht es zurück in Richtung Syrau. Unterwegs erfahrt ihr Wissenswertes und Lustiges über Drachen und Lindwürmer, die einmal hier gehaust haben sollen.

Länge: 10 km, Dauer: 2,5 Stunden.

Sie ist das Reich des Drachen Justus! Schau euch bei einem Besuch unbedingt die Drachenhöhle im benachbarten Syrau an, der einzigen Schauhöhle Sachsens. Geheimnisvolle Dinge erwarten euch in dieser verborgenen Welt unter Tage.

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Übernachten in Leubnitz

© Andreas Krone

Gut essen in Leubnitz

Veranstaltungen in Leubnitz

© Andreas Krone
© Andreas Krone

Und noch mehr Tipps:

Sachsens Dörfer erleben

  • Leubnitzer Rundweg: Die Wanderung startet an Schloss Leubnitz, der gelb markierte Weg führt an Mühlen vorbei und über Höhen mit wunderbaren Ausblicken. Ein sanftes Auf und Ab, das mit romantischen Kleinoden wie Waldbad, Damwildgehege, Herrenhäusern und Rittergütern zum Verweilen einlädt. Länge: 21 Kilometer, Dauer: 7 Stunden.

  • Hofladen: Das Meckern der schokobraunen Thüringer Waldziegen ist über den ganzen Hof in Langenbach zu hören, die äußerst seltenen Tiere wollen auf die Wiese. Ihre Milch kommt in eine moderne Käserei und von dort aus in den Hofladen. Dessen Theke ist reich gefüllt: Quark und Joghurt, Camembert pur, mit Holzasche, mit Walnuss oder mit Salzlake geschmiert, Hartkäse, Frischkäse, Käse mit Kräutern obendrauf oder mit Kräutern innendrin. Mehr als 20 verschiedene Sorten. Richtig lecker!

  • Mit dem Rad durch's vogtländische Mühlenviertel: Start und Ziel ist der Parkplatz an der Drachenhöhle Syrau. Von hier geht es in Richtung Fröbersgrün vorbei an der Windmühle Syrau nach Pausa. Die Runde ist mit einem blauen Punkt und Drachen auf dem Radwegschild gekennzeichnet. Tipp: Mit dem E-Bike werden aus den Bergen auf der Strecke Hügel! Länge: 45 km.

Ein perfekter Urlaubstag in Leubnitz

© Rainer Weisflog

Morgens: Gemütliches Frühstück in traumhafter Natur

Vormittags: Unterwegs auf den Spuren des Müllers in der einzig verbliebenen Windmühle des Vogtlandes in Syrau

Mittagsessen in einem der Gasthäuser in Leubnitz und Umgebung. Ganz traditionell könnt ihr im Café Syrau das Vogtland genießen beim zünftigen Drachenschmaus

Am Nachmittag: Bummel durch den Schlosspark in Leubnitz mit anschließender Besichtigung des frühklassizistischen Schlosses

Am Abend: Eine Runde mit dem Rad ums Dorf mit anschließender Einkehr im gemütlichen Gashof Teichmühle

 

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